29.3.2017
Artikel

14.03.2017

Schluss mit der Ehrung von NS-Kollaborateuren und Mördern! · Anerkennen der baltischen Beteiligung am nazistischen Völkermord! · Schluss mit den staatlichen Repressionen gegen lettische Antifaschist*innen

Schluss mit der Ehrung von NS-Kollaborateuren und Mördern!

Am 16. März, dem „Tag der Legionäre“ in Lettland ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten zu einer Mahnwache und Protestkundgebung vor dem lettischen Honorarkonsulat in Künzelsau gegen die Glorifizierung der Verbrechen der Waffen-SS auf.

Die Mahnwache wird von 15 bis 16.30 Uhr vor dem lettischen Honorarkonsulat in der Oberamteistr. 20 stattfinden.

Jedes Jahr am 16. März marschieren in der lettischen Hauptstadt Veteranen der lettischen Waffen-SS auf . Sie ziehen unter Pomp zu einem Gottesdienst, einem „Ehrenmarsch“ und einer fahnengesäumten Kundgebung am „Freiheitsdenkmal“ zu Ehren der lettischen Einheiten der Waffen-SS durch Riga.

Diese Einheit beteiligte war an den Mordaktionen an der jüdischen Bevölkerung und der aus dem deutschen Reich ins Ghetto Riga verschleppten jüdischen Menschen beteiligt. Insgesamt wurden ca. 70 000 Menschen der jüdischen Bevölkerung in Lettland ermordet.

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06.03.2017

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschisten Baden-Württemberg e.V. Kreisvereinigung Karlsruhe - Presseerklärung

Demokratie verteidigen - Bundesweiten Neonaziaufmarsch in Karlsruhe verweigern

Deutschlandweit mobilisiert die Neonazi-Szene am 3. Juni 2017 nach Karlsruhe zum sog. „Tag der deutschen Zukunft“ (TddZ). Die Fächerstadt soll dann Austragungsort der größten Neonazi-Veranstaltung Deutschlands werden. Die Stadt Karlsruhe und die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger müssen diese Störung des öffentlichen Friedens, die geeignet ist, zum Hass aufzustacheln und die Menschenwürde anderer anzugreifen, mit geeinten Kräften verhindern! Zu diesem Zweck hat sich unter der Schirmherrschaft des „Netzwerks Karlsruhe gegen rechts“ ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus bisher über einhundert Organisationen gebildet.

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10.02.2017

Wechsel der Politik erforderlich

Destruktives Handicap: Fäden der extremen US-Falken mit den Falken in Deutschland verbunden

Niemals hatte sich ein US-Präsident kurz vor seinem Amtsantritt mit einer so perfiden feindseligen Verschwörung konfrontieren müssen, wie der neue US-Präsident Donald John Trump, eine Verschwörung, deren Fäden die extremen Falken in den USA mit den Falken in Deutschland verbinden, Kalte Krieger, die für die Bundeskanzlerin Angela Merkel ein destruktives Handicap gegen eine vernünftige deutsche Außenpolitik darstellen. Die Kanzlerin sollte ihre gesamte Autorität ausüben, um solchen verheerenden Kreisen den politischen Einfluss zu entziehen, vor allem in den Medien, die ohne jede Verhältnismäßigkeit zügellos eine Hass-Kampagne gegen Trump lanciert haben, wobei sie allem Anschein nach Anweisungen aus dem extremistischen Clinton-Lager befolgen. Deshalb kann eine gestörte Persönlichkeit wie Madeleine Albright an prominenter Stelle im deutschen Fernsehen erscheinen (ZDF, „Heute Journal“ am 31.1.), als ob sie autorisiert wäre, etwas für die Menschenrechte oder über humane Werte zu sagen, dieselbe einstige US-Außenministerin, die kaltblütig den Tod von 7.000 irakischen Kindern rechtfertigte. Ähnliches geschieht in der Redaktion der Süddeutschen Zeitung. Bezeichnend für die dortigen Verhältnisse bekommt ein würdeloser Protegé von Albright, Joschka Fischer, in der SZ-Rubrik „Außenansicht“ seinen Auftritt („Die richtige Antwort auf Trump“, SZ, 1.2.), um die Panik der Kriegstreiber oder sogenannter Transatlantiker kakophonisch zu reproduzieren. Weltordnung nennt Fischer die herrschende Weltunordnung, die er mit dem NATO-Überfall auf Belgrad 1999 selbst mitgestaltet hat: EinTerror-Angriff mit Bomben auf ein europäisches Land. Völlig unartikuliert schreibt der erratische Grüne von einer „Pax Americana“, die niemals existiert hat. Vorhergehende US- und NATO-Regierungen bombardierten islamische Länder seit Jahrzehnten. Niemand hat sie an den Pranger gestellt, als sie es taten. Trump hat die sieben Länder mit einer muslimischen Mehrheit zur Einreisebeschränkung nicht ausgesucht, sondern die Obama-Regierung.

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10.02.2017

Vormarsch auf einst sowjetischem Territorium

Vormarsch in den Osten

RUKLA/BERLIN (german-foreign Bericht) - Die erste stetige Stationierung deutscher Truppen auf dem Territorium der früheren Sowjetunion hat begonnen. Nach einem Vorkommando sind am Mittwoch die ersten 70 deutschen Soldaten in Litauen eingetroffen; dort wird die Bundeswehr eine gegen Russland in Stellung gebrachte NATO-Battle Group führen. Diese ist mit ihren demnächst knapp 1.200 Soldaten Teil eines weitaus stärkeren militärischen Dispositivs, das insgesamt vier verstärkte NATO-Bataillone sowie eine US-Kampfbrigade in Osteuropa umfasst und jederzeit durch eine US-Division ergänzt werden kann, deren einsatzbereite Waffen zum größeren Teil in Deutschland lagern. Die litauischen Einheiten, mit denen die Bundeswehr kooperiert, werden in zunehmendem Maße mit deutschen Waffen ausgerüstet. NATO-Generäle haben schon letztes Jahr gefordert, man müsse die weitere Verstärkung der Truppen ins Auge fassen und die NATO-Bataillone im Baltikum auf Brigadestärke bringen. Auch sei die westliche Militärpräsenz in der Region zu Wasser und in der Luft stark auszuweiten. Russland würde damit an seiner Westgrenze noch viel stärker als bisher unter Druck gesetzt.

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01.02.2017

Generalplan zur „Judenvernichtung“

Vor 75 Jahren fand die Wannsee-Konferenz statt

Am 20. Januar 1942 kamen in der Villa „Am Großen Wannsee 56 - 58“ in Berlin hochrangige Vertreter der faschistischen Macht zusammen. SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich - zu dieser Zeit nicht nur Leiter des Reichssicherheitshauptamts (RSHA), sondern auch Stellvertretender Reichs­protektor in Böhmen und Mähren - hatte 13 Staatssekretäre verschiedener Ministerien sowie hohe Partei- und SS-Funktionäre zu einer „Besprechung mit anschließendem Frühstück“ eingeladen. Die Konferenz kennzeichnete - wie teilweise irrtümlich angenommen - nicht den Beginn des Massenmords an den europäischen Juden. Der war bereits im vollen Gange. Die Entscheidungen darüber waren in den Wochen vor dem Überfall auf die Sowjetunion und im Sommer 1941 gefallen. Bereits 1938 wurde im Reich mit dem Novemberpogrom die Verfolgung der Juden massiv verstärkt. Nach der Eroberung polnischer Gebiete wurde die dort lebenden jüdischen Bewohner drangsaliert und „umgesiedelt“. Eine „zur besonderen Verfügung“ gebildete Einsatzgruppe unter Udo von Woyrsch erschoss bis Jahresende 1939 etwa 7 000 Juden.

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20.01.2017

Zur Ablehnung des NPD-Verbots

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma zeigte sich am Mittwoch enttäuscht über die Ablehnung des NPD-Verbots durch das Bundesverfassungsgericht. In einer Presseerklärung vom Mittwoch heißt es:

(...) Diese Entscheidung stellt eine vertane Chance zur Unterbindung rechtsextremer Propaganda und Hetze, zugleich aber eine Herausforderung der streitbaren Demokratie dar. (...)

Zum Karlsruher Urteilsspruch erklärte der Zentralratsvorsitzende Romani Rose: »Die NPD hat bei Landtagswahlen und bei der letzten Bundestagswahl massiv gegen Sinti und Roma gehetzt. Das Bundesverfassungsgericht argumentiert inkonsequent, wenn einerseits die NPD als verfassungsfeindliche und rassistische Partei benannt wird, dann aber wegen zu geringer Wirksamkeit nicht verboten werden müsse.

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20.01.2017

Zum NPD-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes

Enttäuscht zeigen sich die Mitglieder der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes darüber, dass die NPD nicht verboten wurde, obwohl sie als verfassungsfeindlich eingestuft wird. Die NPD darf sich ermutigt fühlen, ihre Hetze gegen Minderheiten und Zuwanderer, gegen politisch Andersdenkende und gewählte Politiker jetzt erst recht fortzusetzen und höchstwahrscheinlich noch weiter zu verstärken. Deshalb muss die bisherige tatkräftige Unterstützung der NPD durch Verfassungsschutz und Steuergelder in Millionenhöhe schnellstens beendet werden.

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12.01.2017

Rundbrief zum Aufruf - Protesten gegen die NATO-"Sicherheitskonferenz"

Zum Jahresbeginn eine weitere Rundmail für alle Unterstützer unseres Aufrufs zu den Protesten gegen die NATO-"Sicherheitskonferenz" - und solche die es vielleicht noch werden ... Auf gute Zusammenarbeit auch im neuen Jahr!

In diesen Tagen machen die Militärtransporte der USA "weit nach Osten" mit Unterstützung der Bundeswehr doch Aufsehen - auch das soll uns anspornen, die Mobilisierung gegen die SIKO voranzutreiben. Längst abgezogene Panzer kommen nach Europa zurück ... www.bremerfriedensforum.de/762/aktuelles/Demonstration-in-Bremerhaven-gegen-Manoever-in-Osteuropa-hat-starkes-Medienecho/

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06.01.2017

Bevorstehende Nahost-Konferenz in Paris am 15.1.2017 und ihre Agenda

Palästina gehört nicht den Israelis

Deutschland und die EU haben es versäumt, mit einem deutschen, einem europäischen konstruktiven Beitrag in Palästina für Frieden und Sicherheit beizutragen. Sie haben es versäumt, eine Friedens-Außenpolitik Europas für den Nahen und Mittleren Osten in Gang zu setzen. Gegenüber der wiederholten Aggressivität Israels gab es in der Regel keine angemessene Reaktion, weder aus den USA noch aus der EU. Friedensverhandlungen sind immer gescheitert. Konferenzen und Abkommen sind erfolglos geblieben. Die Regierung Israels lehnt es ab, sich aus den palästinensischen Territorien zurückzuziehen. Dadurch ist die Zwei-Staaten-Lösung unmöglich geworden, da kein Platz, kein Territorium dafür besteht. Der Appell des deutschen Außenministers ist deshalb völlig realitätsfern. Der von John Kerry sowieso, weil nicht praktikabel. Die sogenannte Zwei-Staaten-Lösung ist längst gescheitert. Die Netanjahu-Regierung wird nicht ihre extremistische völkerrechtwidrige Haltung aufgeben. Die Geschichte zeigt, dass sich eine israelische Regierung nur unter enormen Druck dazu bewegt hat, illegales okkupiertes Territorium zurückzugeben. So war es unter dem republikanischen US-Präsidenten Dwight Eisenhower der Fall, als Washington Israel 1956 mittels starker militärischer Drohung zwang, sich aus dem Sinai zurückzuziehen.

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06.01.2017

Sie verschweigen die Ursachen der Fluchtbewegungen

Sie verschweigen die Ursachen der Fluchtbewegungen

Wenn es ans Eingemachte geht, dann reagieren die verantwortlichen Politiker mit administrativen Maßnahmen zur Einschränkung des Rechtes auf Asyl und die soziale Prävention und Integration bleibt auf der Strecke. Statt sich auch einmal über die Ursachen der Fluchtbewegung nach Europa Gedanken zu machen herrscht hier totale Funkstille. Dass die Jahrzehnte lange verschärfte Ausbeutung der Drittländer letztendlich in diesen Ländern zu sozialen Spannungen führt und im Krieg zwischen den von den Geheimdiensten angestachelten Ethnen endet, kein Wort. Warum auch; der Westen, einschließlich Russland liefert Waffen in diese Gebiete, zwar nicht direkt, aber auf Umwegen gelangen schließlich diese Waffen an die Kämpfer in den Krisengebieten. Unser Wohlstand, jedenfalls der Wohlstand im Besonderen einiger basiert auf der Einstellung zu Waffenexport und Aneignung von Rohstoffen in Drittländern.

Ein Teil jener Menschen, die sich diesen Terror Krieg und Zerstörung nicht hingeben wollen und ihrer Lebensgrundlagen entgehen und beraubt wurden, suchen den Weg nach Europa und das mit Recht um sich das zurückzuholen, was ihnen genommen wurde.HJR.

Dazu die Frankfurter Rundschau:

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© Friedensinitiative Bruchsal