17.8.2017
Artikel

15.08.2017

Atomwaffen abschaffen

Die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea sind alamierend. Es droht sogar der Einsatz von Atomwaffen. Die Eskalationsspirale scheint sich immer schneller zu drehen. Am Nagasaki Gedenktag, dem 9. August, an dem unsere 20-wöchige Aktionspräsenz in Büchel endete, legte Donald Trump noch einmal nach und drohte Kim Yong Un mit einem Militärschlag. Von Tag zu Tag schaukeln sich beide Machthaber gegenseitig hoch. Wo soll das nur enden? Der Konflikt zeigt, das nukleare Abschreckung kein Garant für Frieden ist. Deutlich wird auch, wie wichtig unser Engagement für eine Welt ohne Atomwaffen ist. Deutschland muss ein Zeichen setzen, indem es den Vertrag für ein Atomwaffenverbot unterzeichnet und die US-Atomwaffen aus Deutschland abziehen lässt!

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04.08.2017

VERHINDERN SIE, DASS EUROPA IN WAFFEN INVESTIERT!

Die Waffenindustrie ist anders als alle anderen Branchen, denn sie profitiert von Kriegen und Konflikten. Mindestens fünf EU-Länder haben bereits Waffen und Munition an vier Länder geliefert, die seit 2012 Syriens bewaffnete Opposition unterstützen [1]. Der Vorschlag der Kommission läuft darauf hinaus, dass die EU höher entwickelte Waffen liefern kann - finanziert mit dem Geld der Steuerzahler/innen. Das entspricht haargenau einem Vorschlag der wichtigsten Lobbygruppe der europäischen Waffenindustrie - ihre jahrelange Lobbyarbeit hat sich ausgezahlt.

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26.07.2017

Für eine Welt ohne Atomwaffen!

Am 6. und 9. August 1945 starben die Menschen der japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki durch den Abwurf von Atombomben. 70.000 bis 80.000 Menschen waren sofort tot. Die Bombe tötete 90 Prozent der Menschen in einem Radius von 500 Metern um das Explosionszentrum und immer noch 59 Prozent im weiteren Umkreis von 0,5 bis einem Kilometer. Bis heute sterben damalige Einwohner Hiroshimas an Krebserkrankungen als Langzeitfolge der Strahlung. Einer Studie zufolge waren neun Prozent der Krebserkrankungen, die von 1950 bis 1990 bei Überlebenden auftraten, eine Folge des Abwurfs. Die Überlebenden der Atombomben werden in Japan als Hibakusha bezeichnet. HJR.

Heute mahnen uns die Katastrophen von Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima: Raus aus der Atomwirtschaft!

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18.07.2017

Kommentar zum UN-Vertrag "Atomwaffenverbot weltweit"

Der Vertrag zum Verbot von Atomwaffen

Vor der UNO in New York fanden Verhandlungen über ein Verbot des Einsatzes von Atomwaffen statt. Diese Verhandlungen wurden am 7. Juli 2017 abgeschlossen mit dem Ergebnis, dass der Einsatz von Atomwaffen verboten ist.

Doch auf dem Fliegerhorst Büchel (Eifel) lagern noch immer ca. 20 US-Atomwaffen. In den kommenden Jahren ist geplant, diese durch weiter entwickelte und zielgenauere Typen zu ersetzen, womit die Hemmschwelle für einen Atomwaffeneinsatz sinkt. HJR.

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05.07.2017

Stopp der nuklearen Aufrüstung in Deutschland - Abzug aller Atomwaffen aus Büchel - Verbot der Atomwaffen

Auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel lagern jede Menge US Atomwaffen. Sie stellen eine große Gefahr für Deutschland und Europa da. Jetzt sollen diese Waffen auch noch modernisiert werden. Es ist an der Zeit jetzt massenhaft, Unterschriften für einen Abzug und Vernichtung dieser Atomwaffen, zu sammeln - (im Freundes- und Bekanntenkreis).

Im Anschluss an diesem Artikel findet ihr einen LINK als PDF-Datei zum Herunterladen.Dort könnt Ihr online unterschreiben. HJR

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03.07.2017

Die Militarisierung der Ostsee

(german-foreign Bericht) - Die deutsche Marine beginnt ihre Aktivitäten stärker denn je seit 1990 auf den Machtkampf gegen Russland in der Ostsee zu konzentrieren. Es sei "denkbar", dass "die östliche Ostsee zum maritimen Austragungsort von Interessenkonflikten und Provokationen wird", heißt es in einem aktuellen Beitrag in dem Fachblatt MarineForum, der von einem Dezernatsleiter im Marinekommando verfasst worden ist. Darauf müsse man sich mit einer "regelmäßige[n] und dauerhafte[n] Präsenz einsatzfähiger Kräfte" und mit entschlossener Aufrüstung vorbereiten. Die Ankündigung aus Berlin, fünf neue Korvetten zu beschaffen, gehe in die richtige Richtung. Parallel finden regelmäßig Großmanöver in der Ostsee statt, zuletzt die Übung "BALTOPS 2017", in deren Rahmen der Seekrieg gegen einen "aus Norden" vorrückenden Feind trainiert wurde. Gleichzeitig waren unter anderem B-52-Bomber im Übungseinsatz - so nahe an der russischen Grenze, dass Moskau sich gezwungen sah, sie mit eigenen Kampfjets gezielt abzudrängen. B-52-Bomber können Atomwaffen tragen. Russland kündigt für diesen Monat zum ersten Mal ein russisch-chinesisches Marinemanöver in der Ostsee an.

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22.06.2017

Wohin treibt der Westen? Wohin treibt Europa? Wer ist heute eigentlich noch zuständig für die Politik der Völker? Sind es die Geheimdienste,die unser Leben bestimmen? Den Tatsachen ins Auge blicken.!

Syriens territoriale Integrität beachten und nicht gefährden

Völker, die sich an kein Recht und Gesetz halten: ...

Die amerikanische Inkursion in Syrien ohne Erlaubnis der syrischen Regierung ist schon eine dreiste Zumutung, um das mildeste zu sagen. Wer in einem fremden souveränen Land mit Kampfjets inkursioniert und angreift, begeht gewiss ein Attentat gegen die Souveränität dieses Landes, einen indiskutablen feindseligen Akt. Seit Oktober 2015 hilft Russland auf Bitte der syrischen Regierung, das Land gegen fremde Aggressionen zu verteidigen. Dass die USA aggressiv handeln, ohne Respekt, ohne Einhaltung von internationalen Regeln und Abkommen, ist nicht neu.

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20.06.2017

Trump als Folge neoliberaler Politik

Die Entscheidungsfindung aus den Händen der Bevölkerung genommen, Im Fall Griechenland übernahm die Troika das Kommando. Und die Unterwürfigkeit der Medien.

Der amerikanische Sprachwissenschaftler Noam Chomsky nimmt zu zwei, sich in der US-Amerikanischen Politik abzeichnenden ernsthaften Bedrohungen Stellung. Dabei geht es zum einen um die Modernisierung des amerikanischen Atomwaffenarsenals und zum anderen um den Klimawandel.

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16.06.2017

Waffen für die Welt

BERLIN (german-foreign Bericht) - Die deutschen Rüstungsexporte pendeln sich auf einem neuen Rekordniveau ein. Dies geht aus den Rüstungsexportberichten für das Jahr 2016 und für die ersten vier Monate des Jahres 2017 hervor, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurden. Demnach hat die Bundesregierung 2016 die Ausfuhr von Kriegsgerät im Wert von 6,85 Milliarden Euro genehmigt - eine Milliarde weniger als 2015, aber deutlich mehr als die gut fünf Milliarden Euro, um die der Gesamtwert der Rüstungsexporte seit dem Jahr 2003 zu schwanken pflegte. Zu den Hauptempfängern deutscher Lieferungen zählen Staaten der Arabischen Halbinsel, vor allem Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate, die in die Lage versetzt werden sollen, eine militärische Gegenmacht gegen Iran zu bilden; sie führen seit mehr als zwei Jahren im Jemen Krieg - auch mit deutschen Waffen. Patrouillenboote, deren Lieferung an Saudi-Arabien Berlin genehmigt hat, sind zudem geeignet, die saudische Hungerblockade gegen den Jemen zu verstärken. Deutsche Kriegsschiffe erhalten darüber hinaus Algerien und Ägypten; eine engere Kooperation mit deren Marinen würde es Berlin und Brüssel ermöglichen, ihre Kontrolle über die EU-Südflanke zu vervollständigen. Mit Waffen beliefert werden zudem mehrere Pazifikanrainer, die als mutmaßliche Partner des Westens im Fall eines Konfliktes mit der Volksrepublik China gelten.

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29.05.2017

Die Grundrechte in unserer Verfassung werden mehr und mehr ausgehöhlt

Dauerangriffe auf Verfassung

Größte Gefahr für Grund- und Freiheitsrechte geht von etablierter Politik und den Behörden aus

Am Verfassungstag (Grundgesetz , GG), dem 23. Mai, haben acht deutsche Bürger- und Menschenrechtsorganisationen den neuen Grundrechte-Report vorgestellt. Der Bericht listet in 41 Beiträgen verschiedener Autorinnen und Autoren die Defizite in der Anerkennung und Durchsetzung einzelner Grundrechte in der Bundesrepublik auf. Zu den Themen des diesjährigen Grundrechte-Reports zählen die zahlreichen „Verschlimmbesserungen“ in der Anerkennung bzw. Abweisung von Geflüchteten, die der Gesetzgeber nach dem kurzen „Sommer der Migration“ in Gang setzte, ebenso wie diskriminierende Praktiken aufgrund des Geschlechts, der Herkunft oder anderer Merkmale. Einen breiten Raum nehmen auch die zahlreichen neuen gesetzlichen Beschränkungen des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung, des Post- und Fernmeldegeheimnisses sowie rechtsstaatlicher Grundprinzipien ein, die immer häufiger mit der Notwendigkeit sicherheitspolitischer Maßnahmen und der Terrorbekämpfung begründet werden.

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© Friedensinitiative Bruchsal