20.11.2017
Artikel

25.10.2017

Gurs - und heute

vor 77 Jahren, am Morgen des 22. Oktober 1940,...

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06.10.2017

ICAN wird geehrt - Friedensnobelpreis für Kampf gegen Atomwaffen

"Der Präsident im Weißen Haus selbst ist der irrationale Akteur, er ist der Hasardeur, vor dem es sich zu schützen gilt",.

Das das norwegische Nobelkomitee in Oslo Das gab das norwegische Nobelkomitee in Oslo gab bekannt, dass von 318 Anwärtern, der Friedensnobelpreis 2017 die internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung (ICAN) bekommt.

Für ihren Kampf gegen Atomwaffen wird die "International Campaign to Abolish Nuclear Weapons" (ICAN) mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Die Jury lobte "ihre Arbeit, Aufmerksamkeit auf die katastrophalen humanitären Konsequenzen von Atomwaffen zu lenken", sagte die Komitee-Vorsitzende Berit Reiss-Anderson. ICAN habe sich bahnbrechend um ein vertragliches Verbot solcher Waffen bemüht.

Der diesjährige Friedensnobelpreis sei auch ein Aufruf an alle Atommächte, "ernsthafte Verhandlungen" mit dem Ziel einer schrittweisen und "sorgfältig überprüften Vernichtung" der fast 15.000 Atomwaffen in der Welt zu beginnen, hieß es zur Begründung.

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16.09.2017

Kopflose hysterische Aggressivität und Unfähigkeit des Weißen Hauses für alle Welt sichtbar dank Russland

Nordkorea-Krise und die deutschen Medien

Nordkorea-Delegation auf Wladiwostok-Wirtschaftsgipfel mit deutschem Medien-Blackout

Am Beispiel Nord Korea zeigt Russland als einziges Land, dass das Primat der Politik international gelten muss und es verhält sich demgemäß.

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24.08.2017

Mörderische Praxis - Die deutsche Abschiebemaschinerie tötet.

Zur Abschiebungpraxis der Bundesrepublik Deutschland am Beispiel von Afghanistan

Wie gehen "unsere" Politiker mit Asylsuchende um? Was motiviert sie? Nach welchen Kriterien treffen sie Entscheidungen?

Wie mit den Griechen umgegangen wurde erklärt einiges. Außergewöhnlich scharfe Kommentare konnte man in der internationalen Presse nach dem EU-Gipfel vom 12. Juli 2015 lesen. Die Bevölkerung Griechenlands hatte die deutsch inspirierten EU-Kürzungsdiktate soeben per Referendum zurückgewiesen. Und was geschah? Auf Druck Berlins zwang der EU-Gipfel der griechischen Regierung noch schärfere Austeritätsmaßnahmen auf. Das sei die Rückkehr des "grausamen Deutschen", warnte die Washington Post. Die Gipfelbeschlüsse seien "grausam um der Grausamkeit willen", schimpfte der britische Guardian. Der französische Figaro kommentierte bitter: "Es sind einem kleinen Mitgliedsland Bedingungen aufgezwungen worden, die früher nur durch Waffengewalt durchgesetzt werden konnten." Und die Irish Times griff zu blankem Sarkasmus. "Was ist der Unterschied zwischen der Mafia und der gegenwärtigen europäischen Führung?", fragte das Blatt trocken: "Die Mafia macht dir ein Angebot, das du nicht ausschlagen kannst. Die Führer der Europäischen Union machen dir ein Angebot, das du weder ausschlagen noch annehmen kannst, ohne dich dabei selbst zu vernichten." Wen wundert da noch die Abschiebepraxis in Kriegsgebiete.

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23.08.2017

Mütter der Plaza de Mayo: 40 Jahre Suche nach den Verschwundenen der Militärdiktatur

Die Mütter geben den "Verschwundenen" ein Gesicht und rufen sie stetig in Erinnerung.

Buenos Aires/Berlin. Die Menschenrechtsorganisation Madres de Plaza de Mayo feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Seit der ersten Versammlung am 30. April 1977 suchen die Mütter ihre Kinder und Verwandten, die in den 1970er und 1980er Jahren in Argentinien auf Befehl der machthabenden Militärs entführt, gefoltert und ermordet wurden. Bis heute demonstrieren sie jeden Donnerstag vor dem Regierungssitz in Buenos Aires.

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20.08.2017

Militaristische Washington mit hoch gefährlichem Bluff zu Korea gescheitert, Folge: Mediales Blackout über Nordkorea (seit 16.8.)

Gemeinsame Militärmanöver der USA und Südkoreas, die Nordkorea als akute Bedrohung wahrnimmt, dürfen um den Entspannungswillen nicht stattfinden. Darauf zu verzichten, wäre eine erforderliche vertrauensbildende Maßnahme, um der verheerenden Feindschaft abzuschwören.

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15.08.2017

Atomwaffen abschaffen

Die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea sind alamierend. Es droht sogar der Einsatz von Atomwaffen. Die Eskalationsspirale scheint sich immer schneller zu drehen. Am Nagasaki Gedenktag, dem 9. August, an dem unsere 20-wöchige Aktionspräsenz in Büchel endete, legte Donald Trump noch einmal nach und drohte Kim Yong Un mit einem Militärschlag. Von Tag zu Tag schaukeln sich beide Machthaber gegenseitig hoch. Wo soll das nur enden? Der Konflikt zeigt, das nukleare Abschreckung kein Garant für Frieden ist. Deutlich wird auch, wie wichtig unser Engagement für eine Welt ohne Atomwaffen ist. Deutschland muss ein Zeichen setzen, indem es den Vertrag für ein Atomwaffenverbot unterzeichnet und die US-Atomwaffen aus Deutschland abziehen lässt!

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04.08.2017

VERHINDERN SIE, DASS EUROPA IN WAFFEN INVESTIERT!

Die Waffenindustrie ist anders als alle anderen Branchen, denn sie profitiert von Kriegen und Konflikten. Mindestens fünf EU-Länder haben bereits Waffen und Munition an vier Länder geliefert, die seit 2012 Syriens bewaffnete Opposition unterstützen [1]. Der Vorschlag der Kommission läuft darauf hinaus, dass die EU höher entwickelte Waffen liefern kann - finanziert mit dem Geld der Steuerzahler/innen. Das entspricht haargenau einem Vorschlag der wichtigsten Lobbygruppe der europäischen Waffenindustrie - ihre jahrelange Lobbyarbeit hat sich ausgezahlt.

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26.07.2017

Für eine Welt ohne Atomwaffen!

Am 6. und 9. August 1945 starben die Menschen der japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki durch den Abwurf von Atombomben. 70.000 bis 80.000 Menschen waren sofort tot. Die Bombe tötete 90 Prozent der Menschen in einem Radius von 500 Metern um das Explosionszentrum und immer noch 59 Prozent im weiteren Umkreis von 0,5 bis einem Kilometer. Bis heute sterben damalige Einwohner Hiroshimas an Krebserkrankungen als Langzeitfolge der Strahlung. Einer Studie zufolge waren neun Prozent der Krebserkrankungen, die von 1950 bis 1990 bei Überlebenden auftraten, eine Folge des Abwurfs. Die Überlebenden der Atombomben werden in Japan als Hibakusha bezeichnet. HJR.

Heute mahnen uns die Katastrophen von Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima: Raus aus der Atomwirtschaft!

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18.07.2017

Kommentar zum UN-Vertrag "Atomwaffenverbot weltweit"

Der Vertrag zum Verbot von Atomwaffen

Vor der UNO in New York fanden Verhandlungen über ein Verbot des Einsatzes von Atomwaffen statt. Diese Verhandlungen wurden am 7. Juli 2017 abgeschlossen mit dem Ergebnis, dass der Einsatz von Atomwaffen verboten ist.

Doch auf dem Fliegerhorst Büchel (Eifel) lagern noch immer ca. 20 US-Atomwaffen. In den kommenden Jahren ist geplant, diese durch weiter entwickelte und zielgenauere Typen zu ersetzen, womit die Hemmschwelle für einen Atomwaffeneinsatz sinkt. HJR.

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© Friedensinitiative Bruchsal