Pressemitteilung zum Ostermarsch in Stuttgart
am Karsamstag 8.4. 2023
Schluss mit Krieg! Die Waffen nieder! Frieden schaffen!
Abrüsten! Atomwaffen abschaffen! Klima retten!
Bundesweit wird zu über 100 Ostermärschen für Abrüstung, Beendigung der Kriege und friedliche Lösungen aufgerufen.
Auch in der Landeshauptstadt ruft das Friedensnetz Baden-Württemberg in einem breiten Bündnis von über 50 Gewerkschaften, christlichen Friedensorganisationen, regionalen Friedensinitiativen und Klimaaktivisten unter dem Motto „Schluss mit Krieg! Die Waffen nieder! Frieden schaffen! – Abrüsten! Atomwaffen abschaffen! Klima retten!“ in Stuttgart zum Ostermarsch auf.
Die Unterzeichner des Ostermarsch-Aufrufes lehnen Krieg als Mittel der Politik ab und verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, der seit dem 24. Februar 2022 zu unzähligen Toten und Verletzten sowie zu Millionen Geflüchteten geführt hat. Ihr Mitgefühl und ihre Solidarität gelten allen Opfern dieses Krieges und aller anderen Kriege, die in Vergessenheit geraten sind. Sie stehen an der Seite der Menschen in der Ukraine, in Russland und weltweit, die für einen Stopp des Krieges und eine friedliche Zukunft eintreten.
Kriege und Aufrüstung bedeuten Rückschläge im Kampf gegen die Klimakrise. Sie verstärken die globalen Nahrungsmittelkrisen, treiben die Energie- und Lebensmittelpreise weltweit in die Höhe und treffen so besonders die Armen der südlichen Halbkugel.
In dem gemeinsamen Aufruf machen sie deutlich:
„Wir verurteilen die jahrelange Politik der Aufrüstung und der Konfrontation. Die NATO-Osterweiterung hat nicht zu mehr Sicherheit, sondern zu Krieg und einer andauernden Gefahr auch der atomaren Konfrontation geführt.
Nein zur „Zeitenwende“ und Aufrüstung
Schnell nach dem Beginn des Krieges wurde von der Bundesregierung die sogenannte „Zeitenwende“ ausgerufen. Unter der Bezeichnung „Sondervermögen“wurden Schulden in Höhe von 100 Mrd. € für die Bundeswehr beschlossen – stattdessen brauchen wir dieses Geld für das Gesundheitssystem, für Bildung, für Klimaschutzmaßnahmen und sozialen Wohnungsbau. Größter Gewinner dieser „Zeitenwende“ sind Rüstungskonzerne und das Militär. Verlierer*innen sind wir alle, da dieses Geld bei sozialen Projekten zusätzlich fehlen wird.
Der Logik des Krieges widerstehen
Je mehr schwere Kriegswaffen geliefert werden, desto größer ist das Risiko, dass der Krieg weiter eskaliert. Je länger der Krieg dauert, umso mehr droht die Gefahr einer atomaren Auseinandersetzung. Aktuell steht die Weltuntergangsuhr des renommierten „Bulletin of the Atomic Scientists” auf 90 Sekunden vor Mitternacht. Die Welt ist ihrer Vernichtung so nahe wie noch nie zuvor.
Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten
Sicherheit kann nicht gegeneinander, sondern nur gemeinsam erreicht werden: Für umfassenden Frieden und eine enkelgerechte Zukunft jenseits militärischer Bündnisse braucht es ziviles Engagement, vertrauensbildende Maßnahmen und eine fruchtbare Zusammenarbeit zum gemeinsamen Nutzen auf Augenhöhe.“
(Den vollständigen Text des Ostermarschaufrufes entnehmen Sie bitte den Anlagen.)
Vortrag „Russland – Ukraine“ von Prof. Dr. Krone-Schmalz
Die Russland-Expertin und langjährige ARD-Journalistin sucht nach Antworten für eine tragfähige Lösung des blutigen Konflikts. Welche Rolle kann hierzu Diplomatie spielen? Helfen Sanktionen oder schaden sie eher? Sind Härte und Abschreckung das Mittel der Wahl oder doch Entspannungspoltik und Versöhnung? Den Abend moderiert der Journalist Rainer Kaufmann, Bruchsal. Veranstalter ist die West-Ost-Gesellschaft in Baden-Württemberg (WOG), die sich bereits seit den 80ziger Jahren im Bereich Völkerverständigung, vor allem in der medizinisch-humanitären Zusammeanrbeit mit Belarus, Russland und Georgien, engagiert.
Bürgerzentrum – Ehrenbergsaal
Am Alten Schloss 22
76646 Bruchsal
Donnerstag, 13.4.2023
Beginn: 19.00 h
Weitere Infos unter diesem Link
APPELL FÜR DEN FRIEDEN APPELL FÜR DEN FRIEDEN
an die Bundesregierung, Mitglieder des Deutschen Bundestages und die
Öffentlichkeit (Der weitgehend gleiche Text wird im österreichischen Friedensappell an die österreichische Regierung gerichtet –
– auch wenn durch die offizielle Neutralität Österreichs ein anderer Status gegeben ist. Auch wird berücksichtigt, dass Österreich dem Atomverbotsvertrag beigetreten ist.
Eine entsprechend modifizierte englischsprachige Fassung des Peace Appeals wird an EU-Institutionen sowie an das UN-Generalsekretariat gesendet).
(Wir bitten um eine Weiterleitung dieser Information an weitere
Personengruppen, ggf. mit der Empfehlung, den Appell zu unterzeichnen.
Text:
APPELL FÜR DEN FRIEDEN APPELL FÜR DEN FRIEDEN
Die weltweiten Kriege und die ständig beschleunigte Hochrüstung stehen der Bewältigung der ökologischen Krise entgegen.
Die Arsenale der Atommächte und die über 400 Nuklearreaktoren weltweit sowie die ökologischen Kipp-Punkte der Klima- und anderer ökologischer Katastrophen sowie die internationale Rivalität sind eine ständig zunehmende Gefahr für die Zukunft der Menschheit.
Eine Zukunft der Menschheit wird es nur geben, wenn diese eine friedliche wird.
Hierbei geht es sowohl um innergesellschaftlichen und zwischenstaatlichen Frieden als auch um den Frieden mit der Natur.
Dies erfordert eine internationale Kooperation statt Rivalität und Feindschaft.
Wir warnen, angesichts der Warnungen aus Scharm El Scheich, vor einem erneuten Zeitverlust, den sich die Menschheit nicht mehr leisten kann.
Die laut SIPRI offiziellen 2100 Jahresmilliarden (in US-$) Weltrüstungsausgaben bedingen einerseits eine Belastung der Ökosphäre mit Verbrennungsabgasen, andererseits eine Ressourcenvernichtung in ebenso existenziell schädlichem Umfang, wodurch u.a. Ressourcen für soziale Programme sowie Bildung und die Bekämpfung von Hungersnöten fehlen.
Der Vertrag zur Deutschen Einheit (2+4-Vertrag) erlegt den USA, Großbritannien, Frankreich, Russland und Deutschland die Aufgabe auf, sich für eine Weltfriedensordnung einzusetzen, welche die Sicherheitsinteressen aller Staaten berücksichtigt. Dies ist der Schlüssel zur Überwindung der Rivalität.
· Wir fordern daher von der Bundesregierung im Sinne des 2+4-Vertrags, dass sie sich umgehend und mit dem nötigen diplomatischen Einsatz für eine vom UN-Generalsekretariat getragene hochrangige Verhandlungsinitiative zur Beendigung des eskalierenden Kriegs in der Ukraine einsetzt. Das gegenseitige Töten und auch die massive Umweltzerstörung durch den Krieg sind nicht länger von der internationalen Gemeinschaft der Völker hinnehmbar!
· Wir fordern eine konsequente Ökologiepolitik und eine Abkehr vom
unkritischen Wachstumsdenken, um mit einem ganzheitlichen Ansatz die
existenzielle Bedrohung der Zukunft des Lebens auf der Erde abzuwenden.
Dementsprechend müssen auch die durch Militär bedingten Emissionen eines Staates im Inland und Ausland seiner nationalen CO2-Klimabilanz zugerechnet werden. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich bei internationalen Klimaverhandlungen dafür einzusetzen, dass es keine Herausnahme der militärisch bedingten Umweltverschmutzung bei internationalen Klimaverhandlungen mehr geben wird.
· Wir fordern eine über die UN koordinierte internationale Abrüstung statt
Aufrüstung. Insbesondere fordern wir ein Ende der Nuklearrüstung, welche die Menschheit nach der Aufkündigung der nuklearen Abrüstungsverträge und gegenseitigen Vernichtungsdrohungen in ihrer Existenz gefährdet. Daher fordern wir auch den Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zum Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen.
Es muss jetzt endlich die Zeit der wirkungsvollen diplomatischen Initiativen und zivilgesellschaftlicher Aktivitäten im internationalen Rahmen kommen!
Frieden entsteht nicht durch mehr Krieg! Kriege enden nicht im Frieden!
Nur eine Politik, die ehrlich alle Gefahrenpotentiale zeitnah angeht, kann die Zukunftsgefährdungen abwenden.
Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie sich hier eindeutig positioniert und konsequent im Rahmen internationaler Absprachen handelt!
ERSTUNTERZEICHNER_INNEN DEUTSCHLAND:
Dr. Franz Alt (Journalist, u.a. 20 Jahre Moderation der Fernsehsendung ‚Report‘, und Autor friedenspolitischer und ökologisch orientierter Bücher)
Prof. Dr. Peter Brandt (Historiker und Publizist, u.a. Mitglied in der ‚Initiative Neue Entspannungspolitik Jetzt‘)
Prof. Dr. Claudia Brunner
(Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung, Institut für
Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Universität Klagenfurt, Österreich) Dr. Angelika Claußen (Co-Vorsitzende der deutschen Sektion der IPPNW (der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.)
sowie Vizepräsidentin der IPPNW Europa) Prof. Dr. Hajo Funke
(Politikwissenschaftler, Schwerpunkt: Rechtsextremismus, zivilgesellschaftliche
Bewegungen und Demokratieentwicklung) Ulla Klötzer (‚Women for Peace‘, ‚Women Against Nuclear Power‘) Karl-Wilhelm Koch
(Journalist und Buchautor, Mitglied in der Orga-Gruppe ‚Unabhängige Grüne Linke‘) Kooperation für den Frieden (Netzwerk von 50 Friedensorganisationen)
Ekkehard Lentz (Sprecher Bremer Friedensforum)
Christoph von Lieven (Campaign Specialist bei Greenpeace, Greenpeace Sicherheitsexperte) Prof. Dr. Klaus Moegling (Politikwissenschaftler und Soziologe, Mitarbeit in verschiedenen NGOs), Michael Müller
(Bundesvorsitzender der ‚NaturFreunde Deutschlands‘, ehemaliger
Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) Clemens Ronnefeldt
(Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen
Versöhnungsbundes) Dr. h.c. Hans-C. von Sponeck (UN Assistant Secretary-General a.D., Diplomat in den Diensten der UNO in führenden Positionen in Asien, Afrika und Europa Bernhard Trautvetter, (Sprecher des Essener Friedensforums, Mitglied im Bundesausschuss Friedensratschlag)
Dr. Antje Vollmer, + (Ehemalige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Politikerin von Bündnis 90/ Die Grünen) Prof. Dr. Thomas Vollmer
(Mitglied in der ‚Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie, Renate Wanie
(Vorstandsmitglied im ‚Bund für Soziale Verteidigung‘, freie Mitarbeiterin in der‚Werkstatt für Gewaltfreie Aktion‘) Dr. Theodor Ziegler
(Mitinitiator von ‚Sicherheit neu denken‘, Religionspädagoge)
ERSTUNTERZEICHNER_INNEN (ÖSTERREICH):ERSTUNTERZEICHNER_INNEN (ÖSTERREICH): Prof. Dr. Claudia Brunner
(Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung, Institut für
Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Universität Klagenfurt)
Em. Univ. Prof. DI .Dr. H. Peter Degischer, (AbFaNG-Friedensaktivist, Wien)
Dipl.-Ing. Karl-Heinz Hinrichs (Gründer der EVAL-Bewegung Umwelt-und Friedensaktivist, Ramsau am Dachstein) Rudolf Kulovic (Initiative Zivilgesellschaft, Feldbach), Anne Rieger (Friedensaktivistin und Gewerkschafterin, Graz) Dipl.-Ing. Klaus Sambor (Koordinator des Runden Tisches Grundeinkommen, Brunn am Geb.) Mag. a Dr. a Marianne Schallhas (Historikerin, langjährige Mitarbeiterin von Pax Christi Österreich und der Arbeitsgemeinschaft Gerecht Wirtschaften) Nikolaus Schwartz, (Initiative Zivilgesellschaft, Opponitz) Franz Sölkner (Steirische Friedensplattform) Mag. Hubert Thurnhofer, (Chefredakteur ethos.at, Langenwang/Waldheimat) Hon. Prof. Dipl. Ing. nat. techn. Dr. jur. Heinrich Wohlmeyer (Lilie)
Quelle: Peace appeal | Neuordnung/ Realignment
https://www.klaus-moegling.de/peace-appeal/ 2/5
Einladung: Sanktionen in der Wissenschaft Onlineveranstaltung 12. April 2023 um 17 Uhr
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Das Jahr 1933 – Vom Faschismus als Bewegung zum Faschismus an der Macht
Am 23.3.1933 tritt das Ermächtigungsgesetz in Kraft.
Die Abgeordneten der NSDAP und insgesamt sieben weiterer Parteien nahmen das Ermächtigungsgesetz mit 444 Stimmen („Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“) an. Damit war die zentrale Voraussetzung für den systematischen Übergang von der Demokratie in die nationalsozialistische Diktatur geschaffen. Die 94 anwesenden Abgeordneten der SPD stimmten ungeachtet der massiven Drohungen als einzige Fraktion geschlossen gegen die Selbstentmachtung des Parlaments.
„Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“
Die Krolloper, in der aufgrund des Interner Link: Reichstagsbrands
die Sitzung des Parlaments stattfand, wurde von SA- und SS-Mitgliedern bewacht, um die Abgeordneten einzuschüchtern. Der Sitzungssaal war zudem erstmals mit einer großen Hakenkreuzfahne „geschmückt“.
26 Abgeordnete der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) waren bereits verhaftet oder geflohen und konnten nicht an der Abstimmung teilnehmen. Die 81 Abgeordneten der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) konnten ebenfalls nicht mit abstimmen, da ihre Mandate kurz nach dem Reichstagsbrand am 27. Februar annulliert worden waren.
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Termine für Frieden in Bruchsal und Umgebung
Veranstaltung_13.04.23-1Veranstaltung_13.04.23-1Sonntag, 26.3.23, 90-minütiger Stadtrundgang „Bruchsal unterm Hakenkreuz“. Ort: Marktplatz Bruchsal (vor Rathauseingang). Zeit: 13:30h.
– Mittwoch, 29.3.23, wöchentliche Mahnwache für Frieden. Ort: Fußgängerzone Bruchsal (Höhe Kaiserstr. 63). Zeit: 18-18:30h.
– Donnerstag, 30.3.23, „Künstler für den Frieden – Nie wieder Krieg!?“ eine Bild- und Musikbetrachtung (Start | Frieden – Neu denken (mehre92.wixsite.com)). Ort: Laurentiusheim, Aschingerstr. 4, Oberderdingen. Zeit: 19:30h.
– Mittwoch, 5.4.23, wöchentliche Mahnwache für Frieden. Ort: Fußgängerzone Bruchsal (Höhe Kaiserstr. 63). Zeit: 18-18:30h.
– Samstag, 8.4.23, Ostermarsch „Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg!“ (Gegen die Kriege und Interventionen des Westens[der NATO-Staaten] (antikriegsforum-heidelberg.de)). Ort: Stadtbücherei Heidelberg. Zeit: 12h.
– Samstag, 8.4.23, Ostermarsch Baden-Württemberg (ostermarsch-baden-wuerttemberg-2023-in-stuttgart-5482.pdf (friedenskooperative.de)). Ort: Schloßplatz Stuttgart. Zeit: 12h.
– Mittwoch, 12.4.23, wöchentliche Mahnwache für Frieden. Ort: Fußgängerzone Bruchsal (Höhe Kaiserstr. 63). Zeit: 18-18:30h.
– Donnerstag, 13.4.23, „Russland und die Ukraine nach der Zeitenwende“ – Vortrag von Gabriele Krone-Schmalz (s. Anhang). Ort: Bürgerzentrum Bruchsal. Zeit: 19h.
Internationale Wochen gegen Rassismus in Bruchsal
Friedensinitiative – Kommende Termine
Samstag, den 11.3.23, sind wir mit einem Infostand beim Bürgerempfang der Stadt Bruchsal vertreten. Außerdem ist die Friedensinitiative mit auf das Podium eingeladen. Die Oberbürgermeisterin hat dieses Mal den Bürgerempfang unter die Überschrift „Frieden und Versöhnung“ gestellt. Eintrittskarten sind kostenlos und im H7 (Hoheneggerstraße) zu erhalten.
Am Mittwoch, den 15.3.23, findet unsere wöchentliche Mahnwache für Frieden in der Fußgängezone in Bruchsal (Kaiserstr. 63) statt von 18-18.30h.
Im Anhang findet ihr den Flyer mit den Veranstaltungen für die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in Bruchsal. Die Friedensinitiative beteiligt sich am Sonntag, den 26.3.23, mit ihrem Stadtrundgang „Bruchsal unterm Hakenkreuz“, der an Plätze in Bruchsal führt, die in Zusammenhang stehen mit der nationalsozialistischen Vergangenheit.
Noch ein Hinweis zum letzten Punkt: Die Badische Landesbühne veranstaltet im März ein Theaterfestival „Stadtgeschichten“, in dessen Rahmen auch der Film „Seilersbahn – ein Weg Geschichte“ von Rainer Kaufmann gezeigt wird. Termin: Montag, den 20.3.23, 19.30h im Hexagon (Bürgerzentrum Bruchsal). Auch sehr sehenswert: „Mädchen mit Hutschachtel“, ein Dokumentartheaterstück, das vom Schicksal der Bruchsaler Jüdin Edith Leuchter erzählt, die als 13-Jährige von Bruchsal nach Gurs deportiert wurde und überlebte (Dienstag, 21.3.23, Mittwoch, 22.3.21 und Sonntag, 26.3.23, jeweils 19:30h im Hexagon).
Presseerklärung zur Veranstaltung mit Andreas Zumach vom 26.2.2023 in Bruchsal
Das Fazit für Andreas Zumach nach einem Jahr Krieg ist ernüchternd. Er plädierte in seinen Ausführungen dafür Kontakte der Zivilbevölkerung zu Russland in Wissenschaft , Kunst und Kultur wieder zu beleben bzw. aufrecht zu erhalten, um einen Gegenpol zu den militärischen Aktivitäten zu setzen.
„Presseerklärung zur Veranstaltung mit Andreas Zumach vom 26.2.2023 in Bruchsal“ weiterlesen