Militär hat in Bolivien die Kontrolle übernommen, Evo Morales erreicht Mexiko

Landesweit Proteste gegen den Putsch. Soldaten und Polizisten gehen massiv dagegen vor. Morales: „Mexikos Regierung hat mein Leben gerettet“ Von Vilma Guzmán amerika21 Evo Morales bei der kurzen Ansprache nach seiner Ankunft auf dem Flughafen von Mexiko-Stadt La Paz. Aus Protest gegen den Einsatz des Militärs zur Niederschlagung der Proteste gegen den erzwungenen Rücktritt von Evo Morales ist Boliviens Verteidigungsminister Javier Zavaleta zurückgetreten. Seine Regierung habe niemals den Einsatz militärischer Gewalt gegen die Bevölkerung angeordnet und werde das auch nie

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Chile konfrontiert sich mit seinen Problemen – Zeit für die Wiederherstellung der nationalen Souveränität

Die Judikative in Chile In den letzten Tagen hat die Judikative in Gestalt oberster Richter eine grundlegende Rolle übernommen im Zusammenhang mit der Anklage von missbräuchlichem Polizeiverhalten, das sich inmitten der Proteste zeigte. Zwei von ihnen reichten eine Beschwerde gegen ein vermutetes Folterzentrum innerhalb der Metrostation Baquedano ein, eine Haltung, die während der Diktatur von Augusto Pinochet nie vorkam, wie Richter Daniel Urrutia bestätigte: „Die Judikative nahm ihre Funktion während der zivil-militärischen Diktatur nicht wahr und dies ermöglichte schwere Menschenrechtsverletzungen.

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Sebelrasseln…Immer noch nicht genug?

Novembertrommeln BERLIN (German-foreign Bericht) – Vor den morgigen öffentlichen Gelöbnissen der Bundeswehr fordern führende deutsche Politiker eine aggressivere Außen- und Militärpolitik Berlins und der EU. „Europa“ müsse dringend die „Sprache der Macht lernen“, fordert die designierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen; es gelte nicht zuletzt militärisch „eigene Muskeln“ aufzubauen. Außenminister Heiko Maas stellt die Schaffung eines „Europäischen Sicherheitsrates“ in Aussicht – unter Einbeziehung Großbritanniens, auf dessen Streitkräfte die angestrebte „Armee der Europäer“ nicht verzichten soll. Gleichzeitig werden neue milliardenschwere Rüstungsprojekte

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Wider das Vergessen

Unter diesem Motto führt die Friedensinitiative Bruchsal am Samstag, den 9.11.19, von 15-16.30h Interessierte an Plätze in der Stadt, die Zeugnisse für den Nationalsozialismus und seine Gräuel in Bruchsal sind. Treffpunkt: Vor dem Rathauseingang. Im Anschluß daran wird ab 17h am Platz der ehemaligen Synagoge in der Friedrichstraße eine Gedenkveranstaltung stattfinden, mit der an die Zerstörung der Synagoge vor 81 Jahren durch die Nationalsozialisten erinnert wird.       Rede zur Gedenkfeier „Reichspogromnacht“ 9.11.2019 – Dr. Rüdiger Czolk   Liebe

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43. Markgräfler Friedenswochen – Entschieden für Frieden und gegen rechte Hetze!

Im November finden wieder die Markgräfler Friedenswochen statt, in diesem Jahr zum 43. Mal. Und wieder widmen sie sich Themen des  inneren und äußeren Friedens. Zum einen ist es die Auseinandersetzung mit  dem Erstarken neofaschistischer Kräfte in Deutschland, die sich nicht scheuen, die Verbrechen der Nazi Zeit zu verharmlosen und neues völkisch nationalistisches Unheil über die Menschen bringen wollen. Ein Spielfilm von Louis Malle über das Schicksal jüdischer Kinder im besetzten Frankreich 1944 zu Beginn der Friedenswochen am 6. November

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Krieg um Nordsyrien IV

Foto: Wikipedia BERLIN/DAMASKUS (German-foreign  Bericht) – Auch nach dem vorläufigen Scheitern der deutschen Pläne für den Aufbau einer westlichen Besatzungszone in Nordsyrien haben Außenpolitikexperten in Berlin Optionen für die mögliche Entsendung deutscher Soldaten in das Land im Blick. Es sei denkbar, dass Moskau durch anhaltende Attacken des IS in Syrien unter Druck gerate und um UN-Truppen zur Unterstützung im Kampf gegen die Jihadisten bitte, mutmaßt der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger: Dann könne womöglich der „Schutzzonen“-Plan der deutschen Verteidigungsministerin

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Krieg wegen angeblichen Giftgasangriff der syrischen Armee im April 2018…

Ein angeblicher Giftgasangriff der syrischen Armee wurde im April 2018 als Begründung für einen massiven Militärschlag der USA, Großbritanniens und Frankreichs herangezogen. Schon unmittelbar nach dem Vorfall gab es erhebliche Zweifel an der „Giftgasthese“. Diese Zweifel wurden jedoch von Medien und Politik unter Verweis auf einen Bericht der OPCW vom Tisch gefegt. Dieser Bericht ist jedoch selbst innerhalb der OPCW höchst umstritten. Karin Leukefeld hatte die Gelegenheit, für die NachDenkSeiten an einem Forum teilzunehmen, auf dem nun ein Whistleblower aus

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Einladung zum Kongress: Herausforderung für Wissenschaft zwischen Krieg und Friede

  Die Welt steht vor zwei existenzbedrohenden Herausforderungen: die Klimakatastrophe und die atomare Bedrohung. Wissenschaft und Technologie sind für beide mit verantwortlich. Wissenschaft und Technologie sind Teil des Problems, aber sind sie auch Teil der Lösung? Um Krieg zu führen, braucht es die Wissenschaft. Braucht die Wissenschaft den Krieg? Der Zugriff militärischer Einrichtungen auf Forschungsergebnisse, auch der Universitäten, ist essentiell für die Kriegsführung und -vorbereitung. Wie können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung der militärischen Nutzung entziehen? Welchen Beitrag können sie

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Friedensprozesse in Syrien durch den Anstoß einer Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in der Region zu stärken.

Der Militäreinsatz der Türkei in Nordsyrien ist ein weiterer Verstoß eines NATO-Staates gegen das Völkerrecht. Er führt zu einer neuerlichen Eskalation der Situation in Syrien und einer Gefährdung der Zivilbevölkerung in den überwiegend kurdisch besiedelten Gebieten. Wir wenden uns deshalb mit einem Appell an die Bundesregierung und den Bundestag, um die völkerrechtswidrige Offensive zu stoppen. Die diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei für bilaterale Gespräche zu nutzen, um von der türkischen Regierung einen Stopp des Militäreinsatzes zu

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Krieg um Nordsyrien (III)

  BERLIN/DAMASKUS (German-foreign Bericht) – Die Bundeswehr soll im Norden Syriens intervenieren. Dies verlangen einflussreiche deutsche Politiker im Zusammenhang mit der Forderung von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, die europäischen NATO-Staaten sollten in dem Gebiet, mit dessen Eroberung die Türkei vor zwei Wochen begonnen hat, eine Besatzungszone errichten. Die Rede ist von mehreren zehntausend Soldaten. Das eröffnete Berlin eine eventuell langfristige militärische Präsenz auf syrischem Territorium und sicherte Deutschland neue Einflusshebel im Nahen und Mittleren Osten, wo der Westen zuletzt eine Schwächung

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