29.3.2017
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04.01.2017

Insgesamt bisher 100 Journalisten in Mexiko bei der Ausführung ihrer Arbeit umgebracht

Mexiko-Stadt, 30.12.2016

Der aktuelle Jahresbericht der Organisation Reporter ohne Grenzen bezeichnet Mexiko weiterhin als gefährlichstes Land für Journalisten in Lateinamerika.

Mit neun ermordeten Journalisten im Jahr 2016 befindet sich das Land weltweit damit an dritter Stelle nach Syrien und Afghanistan, heißt es heute beim Lateinamerika-Portal "amerika21".

Wir zitierten ausnahmsweise "Reporter ohne Grenzen". Diese Organisation verbreitet häufig tendenziöse Meldungen. In diesem Fall jedoch, können wir davon ausgehen, dass die Nachricht den Tatsachen entspricht, da das brutale Vorgehen gegen Journalisten in Mexiko allgemein in den Medien kursiert. HJR.

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31.12.2016

Neujahrswünsche 2017: Für Frieden und sozialen Fortschritt.

In der Hoffnung, dass da leidgeprüfte syrische Volk endlich zur Ruhe kommt und der Krieg beendet wird. HJR

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27.12.2016

Die Sicherheitsschraube wird immer weiter gedreht bis sie überdreht ist und nichts mehr geht

Und wieder. Nach jedem Terror-Anschlag wird die Sicherheitsschraube weiter gedreht. Mittlerweile hat der Innenminister schon passende Gesetze parat, um sie bei Bedarf aus dem Hut zu zaubern. So wird auch unter anderem mehr Videoüberwachung gefordert. Obwohl jeder weis, dass niemand am Schirm hängt. Nur im Nachhinein könnte der Täter verfolgt und vielleicht auch gefasst werden. Aber verhindert mehr Video-Überwachung keine Terroranschläge oder ein Attentat. Und ob mehr Video-Überwachung einen Attentäter von seinem Vorhaben abhält bleibt dahingestellt. Ein geplante Terroranschlag wird wohl kaum mit mehr Überwachung verhindert.Statt sich mit den Ursachen des Terrorismus auseinanderzusetzen und den Rechtsradikalen in AFD und NPD mit Argumenten das Wasser abzuschöpfen, kommen bestehende Gesetze kaum zur Anwendung, weil es an gut ausgebildetem Personal fehlt. Und immer neue Gesetze lösen das Problem nicht. Diese Naivität der Verantwortlichen ist kaum zu überbieten.

Diese Gesellschaft zeigt sich mehr und mehr als unfähig die wirklichen Ursachen des Terrorismus zu erkennen. Ausbeutung und Einmischung in fremde Länder, provozieren von Gewalt und Krieg. Soziale Ungerechtigkeiten und Aroganz der Macht versetzen Menschen in eine schier auswegslose Lage.

Zum Beispiel der 11.11.2001

Welternährungsorganisation Laut einer Meldung der Welternährungsorganisation FAO: Am 11. September starben außerdem: 35.615 Kinder (an Unterernährung)

Ort: verarmte Länder dieser Welt

Pressemitteilungen: keine

Mitteilungen des Präsidenten: keine

Krisensitzungen: keine

Solidaritätsbekundungen: keine

Schweigeminuten: keine

Botschaft des Papstes: keine

Börsengeschehen: gut

Stand des Euro: gut

Signalstufe: keine

Heeresbereitschaft: keine

Vermutungen über die Identität der Verbrecher: keine

Vermutlicher Aufenthaltsort der Verbrecher: reiche Nationen Quelle: http//www.wesak.it

Ein weiteres Beispiel für Deutschland

In einem Jahr, in dem vier Millionen Sozialwohnungen im Land fehlen, in dem der Pflegenotstand in den Krankenhäusern mit fast 150 000 fehlenden Pflegerinnen und Pflegern neue Rekorde erreicht, in dem in veralteten Schulen immer weniger Lehrer im - mer mehr Kinder betreuen müssen, und der Kitaausbau noch immer weit hinter den Erfordernissen zurückbleibt, hat Verteidigungsministerin von der Leyen eine doppelte ‚Trendwende‘ beschlossen: Die Bundesrepublik soll ab kommendem Jahr noch mehr rüsten, und erstmals seit dem Ende des Kalten Kriegs wieder mehr Soldaten haben - so fordert es die NATO, und auch das neue Bundeswehr-Weißbuch. Konkret: Die Bundeswehr soll zum einen ab 2017 bis 2030 insgesamt 130 Mrd. für Rüstung bekommen. Verteilt über die Jahre entspräche dies einer Erhöhung um jährlich 3,5 Milli - arden Euro - fast eine Verdopplung. Schon dieses Jahr wurde damit angefangen: Deutschland hat 131 Transportpanzer Boxer und 100 Leopard II Kampfpanzer zusätzlich geordert. Allein die Europäische Kampfdrohne, und das Taktische Luftabwehrsystem, die beide in diesem Jahr neu beauftragt werden, kosten zusammen mindestens 5 Mrd. Euro. Und schließlich soll die Bundeswehr zum ersten Mal seit 1990 wieder vergrößert werden - um bis zu 14 300 Soldaten. Die Begründung für diese ‚Trendwende‘ ist hanebüchen: Es sind angeblich noch mehr Auslandseinsätze notwendig, um ‚Deutschlands Verantwortung in der Welt‘ gerecht zu werden, notfalls auch ohne UN-Mandat. Und die NATO, die dreizehnmal so viel Geld für Militär aufwendet wie Russland, fühlt sich durch Russland bedroht. Der wahre Grund: Die Profitinteressen der Rüstungsindustrie sollen nicht gefährdet werden. Welche Mittel diese ‚Trendwende‘ verschlingen soll, machen einige Beispiele von dort deutlich, wo die Mittel fehlen: wenn fünf Milliarden Euro nicht in Raketenabwehrsysteme oder Drohnen investiert würden, sondern Ländern und Kommunen für die Schaffung von Pflegeplätzen weiterge - reicht würden, könnten rd. 35 000 neue Pflegekräfte neu bis 2020 eingestellt werden; wenn Länder und Kommunen bis 2020 jährlich 3,5 Mrd. Euro für eine bildungspolitische Offensive zur Verfügung gestellt würden, könnte die Anzahl der angestellten Kita- Betreuer/-innen erhöht und mit einer besseren Fach - kraft-Kind-Relation die Betreuungsqualität bundesweit deutlich verbessert werden; alternativ könnten schon für 3,2 Mrd. Euro rund 35.000 Lehrer, und 7.500 Sozialar - beiter bzw. Integrationsbegleiter eingestellt werden. Würden bis 2030 130 Milliarden Euro nicht für neue Rüstungskäufe verwendet, könnten von diesen Mitteln im gleichen Zeitraum die heute fehlenden Sozialwohnungen gebaut werden. Endlich eine andere Trendwende: eine Trendwende endlich wieder weg von Wettrüsten und sinnlosem militärischem Säbelrasseln - hin zu Entspannung nach außen und der ausreichenden Ausstattung des der öffentlichen Hand mit Mitteln, damit die sozialen Aufgaben des Staates wieder erfüllt werden können. Diese Situation ist weltweit nicht anders. HJR

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23.12.2016

Wenn wir von Mut sprechen, der einzigen moralisch neutralen Tugend, dann kann man den Attentätern - was immer sonst auch über sie zu sagen wäre - eines nicht vorwerfen: dass sie Feiglinge seien

Terror-Bekämpfung in Europa

Wann endlich merken die westlichen Staaten, dass ihre Einmischungspolitik in fremde Kulturen nur Elend, Destabilisierung und letztendlich Krieg erzeugt, die die Menschen zur Flucht treibt und dabei Terror produziert. Ungeheuren Einsatz an Produktivkräften bindet, die besser für die Entwicklung der notleidenen Bevölkerung in den ärmeren Ländern eingesetzt werden könnten, um dort vorhandene Antriebskräfte zu fördern, die dem Land nützen.Die Politik "Mit dem Weiterso", hat uns in eine schier aussichtslose Situation versetzt, die schwer zu durchbrechen scheint, die nur durch einen Politwechsel verändert werden kann, um auch die Schiene der rechtsradikalen und menschenverachtenden Parteien in Deutschland zurückdrängt. HJR

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19.12.2016

Die Ukraine, das korrupteste Land in Europa

Nach dem Umsturz in der Ukraine ist eine andere korrupte Regierung an der Macht, an deren Spitze Staatspräsident Petro Poroschenko steht.Jetzt wurde der Europäischen Rechnungshof aktiv, indem er nach dem der Verbleib und der Effektivität der an Kiew geleisteten Wirtschaftshilfen geforschte.

Welche andere Entwicklung war auch zu erwarten, drei Jahre nach der Eskalation der Majdan-Proteste in Kiew.

Die Oligarchen waren bisher die Nutznießer der EU-Wirtschaftshilfe, während die Armut im Land weiter angestiegen ist. Durch faschistischer Kräfte, die einen starken Einfluss im Parlament besitzen, wurde die Pressefreiheit eingeschränkt und Oppositionsparteien verboten. HJR.

Dazu ein Bericht von german-foreign.

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16.12.2016

Abschiebungen von Asylbewerbern

Die jetzt in großem Stil angelegten Abschiebungen von Afghanen in ihr Herkunftsland, das als sicher deklariert wird ist ein Zynismus, der nicht zu überbieten ist. "Deportation in den Tod" könnte man das auch nennen.Mit diesem Akt zeigen die Verantwortlichen, was sie wirklich drauf haben. HJR

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10.12.2016

Aufruf „Die Spirale der Gewalt beenden - für eine neue Friedens- und Entspannungspolitik jetzt!“

Immer mehr setzen die NATO und Russland auf Abschreckung durch Aufrüstung und Drohungen gegeneinander statt auf gemeinsame Sicherheit durch vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen, Rüstungskontrolle und Abrüstung.

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08.12.2016

Nur ein freies Syrien stabil

Ohne die verschiedenen Farben der Gesellschaft - Christen, Muslime und die verschiedenen Religionsgemeinschaften und Ethnien - wäre es nicht Syrien. Also: Jeder syrische Bürger sollte sich völlig frei fühlen in der Ausübung seiner Rituale, seiner Traditionen und seiner Überzeugungen. Er muss frei sein, damit es ein stabiles Land sein kann. Ansonsten wäre Syrien kein stabiles Land. Aber ich würde es nicht Toleranz nennen. Toleranz bedeutet, dass wir etwas gegen unseren Willen akzeptieren. Nein, Muslime und Christen leben schon seit Jahrhunderten in Syrien zusammen und sie sind im täglichen Leben fest integriert, sie leben nicht in Gettos. ...

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16.11.2016

Die Nato bringt nur Zwietracht zwischen den Völkern

Es ist an der Zeit die Auflösung der Nato voran zutreiben

Die Nato ist ein Relikt des Kalten Krieges. Dieses Bündnis ist nicht mehr zeitgemäß und führt eher zu Spannungen zwischen den Großmächten als es dem Frieden dienlich wäre. Staaten, die eine gemeinsame Grenze mit Russlands haben werden umworben, indem sie korrumpiert werden mit Waffen und Wirtschaftshilfe. Das fördert die Spannungen zwischen den Ländern. Das ist keine Friedenspolitik.

Angst wird verbreitet, weil es in einem Referendum um die Krim für die Ukraine negativ ausging. Die Folge: Die Anrainerstaaten selbst befürchten nun, dass es ihnen ähnlich ergehen könnte, obwohl doch ein Referendum für jene Regierungen keine Gefahr sein würde. Es werden einfach diese Referenden nicht anerkannt. Auf der Krim gab keine militärische Invasion. Aber es wird so behauptet. Wenn keine Anerkennung vorliegt war es eben eine militärische Aktion. Militärisch passt besser in den Sprachgebrauch der NATO. Und so kann Putin, ohne Widerspruch in der Allianz, als unberechenbar tituliert werden.

Wenn in Venezuela ein Referendum von der Opposition gegen den gewählten Staatspräsidenten anberaumt wird, um ihn abzusetzen, weil er angeblich Schuld hat für die Wirtschaftskrise im Land zu verantworten hat, eine Wirtschaftskrise, die die Länder weltweit zu spüren bekommen, der sinkende Ölpreis die eigenliche Ursache ist, dann sind doch eher jene unberechenbar, die an dieser Preisschraube gedreht haben und damit viele Staaten in wirtschaftliche Schwierigkeiten brachten. Aber davon ist nicht die Rede und sie werden auch nicht namentlich benannt.HJR

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08.11.2016

Präsident von Kolumbien gibt weiteres Vorgehen im Friedensprozess bekannt

Nachverhandlungen mit den Farc, Gespräche mit den Gegnern des Abkommens. Unterschiedliche Verfahren zur Abstimmung werden derzeit diskutiert Von Friederike Schwarz amerika21

bianische Präsident Manuel Santos hat sich während seines Staatsbesuches in Großbritannien zum Stand und dem weiteren Vorgehen für ein "akzeptiertes und gültiges" Friedensabkommen mit der Farc-Guerilla geäußert. Auf einer Pressekonferenz beschrieb Santos sowohl nächste Schritte, als auch drei mögliche Verfahrensweisen, um über eine neue Fassung des Abkommens entscheiden zu lassen.

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© Friedensinitiative Bruchsal