16.09.2017
Kopflose hysterische Aggressivität und Unfähigkeit des Weißen Hauses für alle Welt sichtbar dank Russland

Nordkorea-Krise und die deutschen Medien

Nordkorea-Delegation auf Wladiwostok-Wirtschaftsgipfel mit deutschem Medien-Blackout

Am Beispiel Nord Korea zeigt Russland als einziges Land, dass das Primat der Politik international gelten muss und es verhält sich demgemäß.

Gegen die Irratio des Westens setzt der Kreml eine aktive Diplomatie in Gang, um die atomare Gefahr zu bannen. An der Seite der Vernunft und des Völkerrechts lässt der russische Präsident Wladimir Putin die kopflose hysterische Aggressivität und Unfähigkeit des Weißen Hauses für alle Welt sichtbar werden. Ein Kontrast, der kaum stärker sein könnte.

Beim Wirtschaftsgipfel in Wladiwostok am Mittwoch 6.9. traf der südkoreanische Präsident den russischen Präsidenten zusammen mit dem Premier Japans Shinzo Abe. Dabei ging es vor allem um Nordkorea. Am Wladiwostok-Wirtschaftsgipfel nahm auch eine Delegation aus Nordkorea teil. („Übungsangriff auf Kim“ von Christoph Neidhart, SZ 5.9.17) Seitdem gab es für die Nordkorea-Krise in deutschen Medien ein Blackout. Keine Nachricht über den Wladiwostok-Wirtschaftsgipfel und dort geführte Gespräche zwischen Nord- und Südkorea, keine ARD- oder ZDF-Meldung. Die Nordkorea-Krise verschwindet aus der Öffentlichkeit in dem Moment, als Russland die politischen Fäden übernimmt und aktiv für Entspannung sorgt. Eine glückliche Wende, die die Welt wieder ruhig atmen lässt. Aber die Washingtoner Kriegsfraktion will die erfolgreiche politische Einschaltung Russlands nicht dulden und setzt deshalb ihre Marionetten-Medien und Agenturen in Europa in Gang, die folgsam mit Ablenkungsmanövern die Öffentlichkeit täuschen.

Quelle: Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D.
© Friedensinitiative Bruchsal