15.08.2017

Atomwaffen abschaffen

Die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea sind alamierend. Es droht sogar der Einsatz von Atomwaffen. Die Eskalationsspirale scheint sich immer schneller zu drehen. Am Nagasaki Gedenktag, dem 9. August, an dem unsere 20-wöchige Aktionspräsenz in Büchel endete, legte Donald Trump noch einmal nach und drohte Kim Yong Un mit einem Militärschlag. Von Tag zu Tag schaukeln sich beide Machthaber gegenseitig hoch. Wo soll das nur enden? Der Konflikt zeigt, das nukleare Abschreckung kein Garant für Frieden ist. Deutlich wird auch, wie wichtig unser Engagement für eine Welt ohne Atomwaffen ist. Deutschland muss ein Zeichen setzen, indem es den Vertrag für ein Atomwaffenverbot unterzeichnet und die US-Atomwaffen aus Deutschland abziehen lässt!


Der Konflikt zeigt, das nukleare Abschreckung kein Garant für Frieden ist. Deutlich wird auch, wie wichtig unser Engagement für eine Welt ohne Atomwaffen ist. Deutschland muss ein Zeichen setzen, indem es den Vertrag für ein Atomwaffenverbot unterzeichnet und die US-Atomwaffen aus Deutschland abziehen lässt!

Nun wollen wir Euch zum einen kurz über das Ende der Aktionspräsenz und zum anderen über die "Mailaktion für ein Atomwaffenverbot" zu den Bundestagswahlen berichten:

1) Abschluss der Aktionspräsenz in Büchel

Am 9. August, dem Nagasaki Gedenktag, endete unsere Aktionspräsenz in Büchel. Zu den Protesten 2017 kamen insgesamt weit über 1.000 Menschen nach Büchel und haben ein starkes Signal für den Abzug der Atomwaffen gesetzt. Schaut mal hier, hier gibt es Bilder und einen Bericht aus der "Eifel Zeitung":

2) Mailaktion für ein Atomwaffenverbot: Macht den KandidatInnen-Check!

Am 24. September wählen die Deutschen einen neuen Bundestag. Nur vier Tage zuvor wird der im Juli beschlossene Atomwaffenverbotsvertrag in New York zur Unterzeichnung freigegeben. Das ist die Gelegenheit, um dieses Thema in den deutschen Wahlkampf einzubringen. Unsere Forderung ist klar: Die nächste Regierung muss dem Abkommen beitreten. Aber das wird nur passieren, wenn sich die Abgeordneten im Parlament dafür stark machen. Jetzt ist eure Mithilfe gefragt!

Sorgen wir dafür, dass die Kandidaten aller aussichtsreichen Parteien um das Thema nicht herumkommen. Im Wahlkampf haben die Politiker für die Anliegen der BürgerInnen in ihrem eigenen Wahlkreis ein offenes Ohr. Daher ist es jetzt besonders wirkungsvoll, wenn Friedensbewegte eine Mail an die BundestagskandidatInnen schreiben und fragen: Werden Sie sich dafür einsetzen, dass Deutschland dem Atomwaffenverbot beitritt? Werden Sie sich dafür einsetzen, dass die US-Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden?

Um den Protest zu erleichtern, haben die KollegInnen von ICAN eine Website für die Mailaktion eingerichtet: Unter www.nuclearban.de findet ihr die Namen und Adressen der BundestagskandidatInnen in eurem Wahlkreis. Außerdem gibt es dort eine Formulierungshilfe für die E-Mail, die ihr verwenden könnt.

Bitte nehmt euch zwei Minuten Zeit, um eure KandidatInnen anzuschreiben! Nur wenn sich viele Menschen beteiligen, hat die Aktion Erfolg. Gerne könnt ihr diese Mail auch weiterleiten und eure FreundInnen auf die Protestaktion hinweisen. Wer genügend Zeit hat, kann auch eine öffentliche Veranstaltung mit den KandidatInnen besuchen und dort die Fragen stellen. Jede Unterstützung zählt!

Quelle: Texte leicht verändert übernommen.
Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt
c/o Netzwerk Friedenskooperative
Römerstr. 88, 53111 Bonn
Tel.: 0228-692904
Fax: 0228-692906
Email: info@atomwaffenfrei.de
Web: www.atomwaffenfrei.de
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