26.07.2017

Für eine Welt ohne Atomwaffen!

Am 6. und 9. August 1945 starben die Menschen der japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki durch den Abwurf von Atombomben. 70.000 bis 80.000 Menschen waren sofort tot. Die Bombe tötete 90 Prozent der Menschen in einem Radius von 500 Metern um das Explosionszentrum und immer noch 59 Prozent im weiteren Umkreis von 0,5 bis einem Kilometer. Bis heute sterben damalige Einwohner Hiroshimas an Krebserkrankungen als Langzeitfolge der Strahlung. Einer Studie zufolge waren neun Prozent der Krebserkrankungen, die von 1950 bis 1990 bei Überlebenden auftraten, eine Folge des Abwurfs. Die Überlebenden der Atombomben werden in Japan als Hibakusha bezeichnet. HJR.

Heute mahnen uns die Katastrophen von Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima: Raus aus der Atomwirtschaft!


Atompilz über Nagasaki Foto: Wikipedia

Kenzaburo Oe, japanischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger sagt: „Der Glaube an die atomare Abschreckung und der an die friedliche Nutzung der Atomenergie sind unweigerlich mit einander verknüpft. Wir müssen uns von beidem lösen.“ Der Jahrestag des Abwurfs der ersten Atombomben ist für das Aktionsbündnis Fessenheim stilllegen jetzt! und dem Friedensrat Markgräflerland Anlaß, auf die gegenwärtigen Gefährdungen für das friedliche Zusammenleben der Völker zu weisen: Es sind zum einen die scharfen Ungleichheiten der Verteilung des Reichtums auf der Erde, weil nicht die Menschen, sondern die Gewinnmaximierung im Mittelpunkt politischer Entscheidungen steht. Und es sind die atomaren Vernichtungsrüstungen, die den Bestand unseres blauen Planeten und damit die Existenz der Menschheit gefährden. Auch in Deutschland sind noch heute Atomwaffen stationiert.

Hiroshima gedenken: Atompolitik stoppen - Atomwaffen verschrotten - Atomkraftwerke stilllegen

Quelle: http://www.friedensrat.org (Text teilweise übernommen), Wikipedia
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