16.11.2016
Die Nato bringt nur Zwietracht zwischen den Völkern

Es ist an der Zeit die Auflösung der Nato voran zutreiben

Die Nato ist ein Relikt des Kalten Krieges. Dieses Bündnis ist nicht mehr zeitgemäß und führt eher zu Spannungen zwischen den Großmächten als es dem Frieden dienlich wäre. Staaten, die eine gemeinsame Grenze mit Russlands haben werden umworben, indem sie korrumpiert werden mit Waffen und Wirtschaftshilfe. Das fördert die Spannungen zwischen den Ländern. Das ist keine Friedenspolitik.

Angst wird verbreitet, weil es in einem Referendum um die Krim für die Ukraine negativ ausging. Die Folge: Die Anrainerstaaten selbst befürchten nun, dass es ihnen ähnlich ergehen könnte, obwohl doch ein Referendum für jene Regierungen keine Gefahr sein würde. Es werden einfach diese Referenden nicht anerkannt. Auf der Krim gab keine militärische Invasion. Aber es wird so behauptet. Wenn keine Anerkennung vorliegt war es eben eine militärische Aktion. Militärisch passt besser in den Sprachgebrauch der NATO. Und so kann Putin, ohne Widerspruch in der Allianz, als unberechenbar tituliert werden.

Wenn in Venezuela ein Referendum von der Opposition gegen den gewählten Staatspräsidenten anberaumt wird, um ihn abzusetzen, weil er angeblich Schuld hat für die Wirtschaftskrise im Land zu verantworten hat, eine Wirtschaftskrise, die die Länder weltweit zu spüren bekommen, der sinkende Ölpreis die eigenliche Ursache ist, dann sind doch eher jene unberechenbar, die an dieser Preisschraube gedreht haben und damit viele Staaten in wirtschaftliche Schwierigkeiten brachten. Aber davon ist nicht die Rede und sie werden auch nicht namentlich benannt.HJR

Einige Gedanken von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D.

Auflösung der NATO unausweichlich Solange die NATO als Instrument für Kriegsplanung benutzt wird, inklusive der Einsatz von Atomwaffen, liegt es im Interesse aller Beteiligten und der Weltgemeinschaft, die NATO aufzulösen, ein Entschluss, der seit dem Ende des Kalten Krieges unausweichlich und der seit den jüngsten NATO-Aggressionen gegen den Frieden (z.B. Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen) in den letzten Jahrzehnten heute mehr denn je erforderlich ist. Hier ist großer Bedarf an klärenden Debatten in den Medien, die bisher unterblieben, aus welchem Grund auch immer. Darin wird sich eine ehrenhafte reale Emanzipation von den Falken US-Amerikas und Europas zeigen.

© Friedensinitiative Bruchsal